Rauchen, Alkohol, Drogen & Fruchtbarkeit

Wie schlecht sind Drogen und das Rauchen für die Fruchtbarkeit?

alkohol drogen fruchtbarkeitAuch die sogenannten legalen, gesellschaftlich akzeptierten Drogen wie Zigaretten und Alkohol können die Spermaproduktion und somit die männliche Fruchtbarkeit negativ beeinflussen. Bei den weniger legalen Substanzen wie Cannabis sieht es sogar noch schlechter aus. Die Spermien werden durch Alkohol und Drogenkonsum sowohl in ihrer Menge als auch in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt.


Rauchen & Spermien

Dass der Genuss von Zigaretten schädigend ist, dürfte inzwischen jedem klar sein. In Sachen Fertilität und Zeugungsfähigkeit ist hier zu beachten, dass Rauchen die DNA des Spermas schädigt. Generell kann aufgrund schlechterer Spermaqualität das Zeugen von Nachwuchs um einiges länger dauern wie bei Nichtrauchern – und dies gilt auch für künstliche Befruchtungen! Erkenntnissen des deutschen Krebsforschungszentrums zu Folge kann Tabakrauch zu Unfruchtbarkeit führen. Er verringert die Anzahl der beweglichen und die Gesamtzahl der Spermien. Die Aktivierung des Spermas wird durch eine verlangsamte Reifung der Spermienmembran verzögert, somit können Eizellen schlechter befruchtet werden. Die die Erhöhung von Schwermetallen und aggressiven Sauerstoffverbindungen sowie die Verringerung von schützenden Antioxidanten wie Vitamin C führen zu Erbgutschäden. Eine Befruchtung durch ein Spermium mit Erbgutschäden verursacht gesundheitliche Schäden beim Kind – oder der Embryo stirbt ab.


Alkohol & Fruchtbarkeit

Dass Alkohol als Zellgift wirkt, sollte hinreichend bekannt sein. Doch bei einem Vollrausch sterben nicht nur unzählige Hirnzellen ab, sondern auch die männliche Fruchtbarkeit und Zeugungsfähigkeit leidet unter Exzessen mit Alkohol. Selbst das harmlos scheinende Bier am Feierabend kann als regelmäßige Gewohnheit praktiziert der Fruchtbarkeit schaden und die Spermaproduktion hemmen. Der im Bier enthaltene Hopfen ist reich an dem weiblichen Hormon Östrogen. Eine erhöhte Östrogenzufuhr beim Mann kann die körpereigene Testosteron-Produktion stören und so zu einem Überschuss an weiblichen Hormonen im System führen. dadurch kann es zu einem Mangel an Sperma kommen, da Testosteron für die Spermabildung in ausreichender Menge vorhanden sein muss.

 
Cannabis & Sperma

Cannabis enthält THC, das die Sperma Produktion nachweislich hemmen kann und die Beweglichkeit und Zahl an lebensfähigen Spermien reduziert. Auch die körpereigene Produktion an Testosteron sowie den Hormonen LH und FSH wird durch Cannabis nachweislich reduziert, was die Produktion an gesundem Sperma in ausreichender Menge nachweislich hemmt. Weitere Effekte, die Cannabis auf die männliche Fruchtbarkeit haben kann werden derzeit noch erforscht.

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